Arbeitspapiere (working paper)

Arbeitspapiere (working paper) dienen zur Diskussion von Thesen, Methoden und ersten Befunden eines Forschungsvorhabens oder stellen Positionspapiere von gesellschaftlichen Akteuren zu wissenschaftlich aktuellen Fragen dar. Arbeitspapiere sind nicht wissenschaftlich begutachtet.

Lebensmittelabfälle

Titel:

Verluste vom Acker bis auf den Teller: Lebensmittelabfälle in der Wertschöpfungskette und im Konsum

Autor/in:

Frank Waskow

Kurzfassung:

In Deutschland wird seit rund zehn Jahren eine intensive gesellschaftliche Diskus­sion über das Problem der Lebensmittelabfälle geführt. Der Beitrag stellt die aktu­elle Erkenntnislage zu Lebensmittelabfällen in der Wertschöpfungskette und im Konsum dar und bewertet diese. Aufgezeigt werden Interessenlagen, methodische Probleme und Zielkonflikte. Insgesamt gesehen liegen nur wenige wirksame Lö­sungsansätze aus Wirtschaft und Politik vor. Positiv zu bewerten sind dagegen die vielen unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die mit bürgerschaft­lichem Engagement Lebensmittelabfälle vermeiden.

Schlüsselworte:

Lebensmittelabfälle, Lebensmittelverschwendung, Ressour­censchutz, Lebensmittelverluste, Speiseabfälle

Title:

Losses from the field to the plate: food waste in the value chain and in consumption

Abstract:

In Germany, the issue of food waste has been discussed intensively in society for about ten years. The review article presents and evaluates the current findings on food waste in the value chain and in food consumption. The paper identifies inter­ests, methodological problems and conflicting objectives. So far, only a few effec­tive solutions have been developed in business and politics. On the other hand, there are many very different civil society initiatives, which work with civic en­gage­ment to avoid food waste.

Keywords:

food waste, resource conservation, food losses, swill

DOI:

10.23782/HUW_03_2018

InHouse-Wäscherei: Wäsche in guten Händen

Titel:

InHouse-Wäscherei: Wäsche in guten Händen

Autor/in:

Antoinette Stritzke

Kurzfassung:

Große Wäschemengen perfekt waschen, trocknen und mangeln, in kürzester Zeit und abgestimmt auf den individuellen Bedarf der Bewohner: Das sind die primären Anforderungen an eine InHouse-Wäscherei. Dafür braucht es perfekte Planung für einen reibungslosen Ablauf und moderne Technik für einen wirtschaftlichen Be­trieb. In der Vergangenheit sind die Technologien für Waschen, Trocknen und Man­geln schrittweise optimiert worden. Innovative Geräte senken heute durch höchste Effizienz beim Wasser- und Energieverbrauch nicht nur die Kosten, sondern auch die Umweltbelastung. Eine InHouse-Wäscherei nutzt zudem die qualitativen und sozialen Vorteile eigenen Personals und vermeidet lange Transportwege und -zei­ten zu externen Dienstleistern. Der Beitrag gibt einen Überblick über effektive Waschprozesse, den hygienisch richtigen Umgang mit verschiedensten Textilien und zeigt Wege zur ökonomischen und ökologischen Optimierung für Versorgungs­betriebe.

Schlüsselworte:

InHouse-Wäscherei, Textilien, Senioreneinrichtung, Wirt­schaftlichkeit, Hygiene

Title:

InHouse Laundry: Washing in good hands

Abstract:

Perfectly washing, drying and mangling of big lots, in short time and due to the individual needs of the inhabitants are the primary demands on InHouse Laundries. To meet these requirements good planning is necessary for flawless procedures. The use of up-to-date technology enables efficient economic results of the later operations. In the past washing, drying and mangling technologies have been op­timized in terms of water and energy use, in order to reduce not only the cost but as well the ecological burden. Additionally, InHouse Laundries are using the qual­itative and social advantages of core workforce, and are avoiding long distance transportation to external service providers. The paper gives an overview of effi­cient washing processes, adequate hygienic treatment of different textiles and points the way to the economic and ecological optimization of servicing facilities.

Keywords:

InHouse laundry, textiles, retirement home, profitability, hygiene

DOI:

10.23782/HUW_13_2017

Nachhaltige Reinigung in der professionellen Anwendung – Reinigungskraft, Anwenderfreundlichkeit und Ökologie im Einklang

Titel:

Nachhaltige Reinigung in der professionellen Anwendung – Reinigungs­kraft, Anwenderfreundlichkeit und Ökologie im Einklang

Autor/in:

Jürgen Otterbein

Kurzfassung:

Nachhaltige Reinigung ist nicht – wie oft angenommen – einfach nur gleichzuset­zen mit der Reinigung mittels „grüner“ Produkte. Anhand eines erweiterten Sin­ner’schen Kreises wird erläutert, welche verschiedenen Faktoren berücksichtigt werden müssen, um tatsächlich eine professionelle und gleichzeitig umweltfreund­liche Reinigung zu garantieren. Die folgende Abhandlung konzentriert sich dabei auf die Faktoren Zeit (Gebäudeplanung), Mechanik (Dosierung), Mensch (Schulun­gen) und Chemie (nachhaltig entwickelte Rezepturen).

Schlüsselworte:

Nachhaltigkeit, professionelle Reinigung, Reinigungsmittel, Öko­logie, Sinner’scher Kreis

Title:

Sustainable cleaning in the professional area – Cleaning performance in accordance with user-friendliness and ecology

Abstract:

Cleaning according to the principles of sustainable development – as often as­sumed – is not just the same as cleaning with green products. Based on the ex­tended ‘Cleaning circle by Herbert Sinner’ the paper points out which factors are to be taken into consideration to ensure a professional and at the same time sus­tain­able cleaning. The following essay is focussing on the factors time (building planning), mechanics (dosing), man (training) and chemicals (sustainably devel­oped recipes).

Keywords:

Sustainability, professional cleaning, cleaning agents, ecology, cleaning circle by Herbert Sinner

DOI:

10.23782/HUW_10_2017