Arbeitspapiere (working paper)

Arbeitspapiere (working paper) dienen zur Diskussion von Thesen, Methoden und ersten Befunden eines Forschungsvorhabens oder stellen Positionspapiere von gesellschaftlichen Akteuren zu wissenschaftlich aktuellen Fragen dar. Arbeitspapiere sind nicht wissenschaftlich begutachtet.

Energy use behavior

Title:

Cross-country comparison of energy use behavior in households

Autor/in:

Maud Fournier

Abstract:

Households contribute greatly to their country’s emissions of greenhouse gases, especially with their use of energy at home or with their car. This paper intends to prove statistically that their behavior is not only influenced by the technical characteristics of these households, but also by the culture of the country and its awareness towards the impact that saving energy can have on the world’s ecolog­ical footprint. These aspects are clearly figured out by a macro-statistical compar­ison of households of the USA and Germany (Long, Mills and Schleich 2018).

Keywords:

Household, behavior, energy use, statistical study, global warming

Titel:

Ländervergleich des Energieverbrauchverhaltens privater Haushalte

Kurzfassung:

Haushalte tragen intensiv zu den Treibhausgasemissionen ihres Landes bei, insbe­sondere durch den Energieverbrauch zu Hause oder mit dem Auto. Dieser Artikel zeigt durch statistischen Nachweis, dass das Verhalten der Haushalte nicht nur von deren technischen Eigenschaften beeinflusst wird, sondern auch von den kulturel­len Besonderheiten des Landes und dessen Bewusstsein für die Auswirkungen des Energiesparens auf den ökologischen Fußabdruck der Welt. Diese Aspekte werden im makrostatistischen Vergleich von Haushalten in USA und in Deutschland klar verdeutlicht (Long, Mills and Schleich 2018)

Schlagworte:

Privathaushalt, Verhalten, Energieverbrauch, Makrostatistik, Erderwärmung

DOI:

10.23782/HUW_22_2018

Praktikumsdokumentation

Titel:

Praktikumsdokumentation einer Lehrveranstaltung an der Fachhoch­schule Münster, Fachbereich Oecotrophologie Facilitymanagement

Autor/in:

Karin Beuting-Lampe

Kurzfassung:

Der Beitrag dokumentiert die Durchführung eines Praktikums, das die Autorin als Studierende des BSc-Studiengangs Bildungswissenschaft (FernUniversität Hagen) an der FH Münster im Fachbereich Oecotrophologie·Facilitymanagement durch­geführt hat. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen Vorbereitung, Durch­füh­rung und Evaluation eines Seminars mit Lehramtsstudierenden des Master­stu­diengangs „Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Ernäh­rungs- und Hauswirtschaftswissenschaften“. Der Beitrag legt die Verknüpfung bil­dungswissenschaftlicher Theorien mit der Praxis der universitären Lehre dar.

Schlagworte:

Hauswirtschaft, Lehramt, Lernfeld, Didaktik, Unterricht

Title:

Internship Documentation of a lecture at FH Münster, University of Applied Sciences, department Oecotrophologie Facilitymanagement

Abstract:

The paper documents an internship, which the author, a BSc-student of Education Science (FernUniversität Hagen), managed at FH Münster, University of Ap­plied Sciences, department Oecotrophologie Facilitymanagement. The focus is on pre­paration, execution and evaluation of a lecture with master-students of the de­partment “Teaching at vocational college in the professional field Nutrition and Household Sciences”. The paper expounds the link of education science theory and practice of a university lecture.

Keywords:

Home economics, vocational college, learning field, didactic, teaching

DOI:

10.23782/HUW_19_2018

Referenzbudgets 2018

Titel:

Referenzbudgets 2018 für Haushaltstypen mit Altersdifferenzierung

Autor/in:

Heide Preuße

Kurzfassung:

Referenzbudgets bieten wissenschaftlich fundierte Vergleichsgrößen zur Beurtei­lung der Lebenshaltungskosten in einzelnen Privathaushalten. Die Daten können Haushaltsmitglieder direkt oder im Rahmen von Budgetberatung dabei unterstüt­zen, den eigenen Umgang mit Geld zu überdenken und wünschenswerte bzw. er­forderliche Änderungen am Haushaltsbudget vorzunehmen. Sie sind keine Norm­werte, an denen das Handeln ausgerichtet werden soll. Das Arbeitspapier bietet im Anschluss an eine Einführung eine Datensammlung, die sekundärstatistisch er­mittelte Vergleichsgrößen für Haushalte unterschiedlicher Größe, Zusammen­setzung und Einkommenshöhe auf Grundlage einer repräsentativen Primärerhe­bung der amtlichen Statistik ausweist.

Schlagworte:

Privathaushalt, Referenzbudget, Konsumausgaben, Budget­beratung

Title:

Reference budgets 2018 by household type including age differentiation

Abstract:

Reference budgets allow for comparing expenses of a single household with sci­ence-based statistical data. They help families, directly or in the context of budget counselling, to reflect their way of spending money and to decide about desirable, respectively necessary budget changes. They do not intend to be norms for eve­ryday life. Following an introduction the working paper presents a data pool gen­erated as secondary statistics on basis of a representative primary statistics of the German Federal Statistical Office. Data are available for households of different size, composition and income level.

Keywords:

private household, reference budget, expenses, budget counselling

DOI:

10.23782/HUW_20_2018

Wasserfußabdruck von Körperpflegeprodukten

Titel:

Das Konzept des Wasserfußabdrucks und seine Anwendung auf Körper­pflegeprodukte.

Autor/in:

Elisabeth Ferstl

Kurzfassung:

Das Konzept des Wasserfußabdrucks (WF) beschreibt die Nachhaltigkeit eines Pro­duktes oder einer Dienstleistung bezogen auf dessen Wasserverbrauch und die begleitende Wasserverschmutzung und bezieht dabei auch Verflechtungen durch weltweiten Handel mit ein. Am Beispiel Körperpflegeprodukte erfolgt die Betrach­tung über die verschiedenen Stufen des Produktlebenszyklus, die jeweils unter­schiedliche Einflüsse auf den WF bewirken. Den größten Anteil am WF haben die Entsorgung sowie bei Rinse-off-Produkten die Nutzung, weshalb in diesen Berei­chen am sinnvollsten Einfluss auf den WF genommen werden kann, wie Wanninger et al. im Artikel „Personal Care Products and their Water Footprint“ beschreibt (Wanninger et al. 2016).

Schlagworte:

Wasserfußabdruck, virtuelles Wasser, Körperpflegeprodukte, Nachhaltigkeit, Produktlebenszyklus

Title:

The concept of the Water-Footprint and its application to Personal Care Products.

Abstract:

The concept of Water Footprint (WF) describes the sustainability of a product or a service referring to its water use and water pollution and takes the influence of worldwide trading into account. When considering personal care products, different stages of product life cycle contribute unequal to the WF. The biggest amount of the WF belongs to disposal and in case of rinse-off products to use. To affect the WF is easiest in these two stages write Wanninger et al. in their article “Personal Care Products and their Water Footprint“(Wanninger et al. 2016).

Keywords:

Water-Footprint, virtual water, personal care products, sustainability, product life cycle

DOI:

10.23782/HUW_15_2018

LED in Household Refrigerator

Titel:

The role of LED in improving nutrient quality of fruits and vegetables stored in household refrigerators

Autor/in:

Ghufran Ahmed

Kurzfassung:

Licht emittierende Dioden (LED) sind Halbleiterdioden, die Licht durch Elektro­lumines­zenz erzeugen können. Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften werden sie in Ge­wächshäusern für die Pflanzenproduktion und das Nacherntemanagement verwendet. Außerdem zeigen Studien, dass LED eine sehr positive Wirkung auf die Entwicklung von bioaktiven Verbindungen wie z. B. lösliche Zucker, Stärke, Vita­min C, lösliches Protein und Polyphenol haben können. Der vorliegende Beitrag beschreibt die positive Wirkung von LED speziell in Gemüse- und Obstabteilen von Haushaltskühlgeräten.

Schlagworte:

Licht emittierende Diode, LED, Kühlgerät, Haushalt, Landwirt­schaft, Vitamin C

Title:

The role of LED in improving nutrient quality of fruits and vegetables stored in household refrigerators

Abstract:

Light emitting diodes (LED) are semiconductor diodes, which are capable of pro­ducing light through electroluminescence. Because of their unique properties, greenhouses use LED for crop production and post-harvest management practise. In addition, studies show that LED have very positive effects on the development of bioactive compounds such as soluble sugars, starch, vitamin C, soluble protein, and polyphenol. Studies show that the vitamin C and polyphenol content increases in vegetables and fruits that are stored in refrigerator compartments equipped with LED. This paper highlights the beneficial effect of LED equipped in the vegetables and fruits compartments of household refrigerators.

Keywords:

Light emitting diode, LED, refrigerator, household, agriculture, vitamin C

DOI:

10.23782/HUW_13_2018

Unbezahlte Arbeit

Titel:

Unbezahlte Arbeit – Frauen leisten mehr

Autor/in:

Christina Klenner, Svenja Pfahl und Dietmar Hobler (Forschergruppe) (Quelle: Böckler Impuls[1])

[1] Hauswirtschaft und Wissenschaft bedankt sich für die freundliche Genehmigung seitens der Redaktion Böckler Impuls zur Zweitveröffentlichung dieser geringfügig modifizierten Publikation (2017) der Hans-Böckler-Stiftung, Redaktion Böckler Impuls. Detaillierte Informationen und ausführliche Analysen zum Thema sind im WSI Report 35 zu finden (siehe Literaturverzeichnis).

Kurzfassung:

Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um die geringfügig modifizierte Wieder­gabe einer Erstveröffentlichung der Hans-Böckler-Stiftung (2017), basierend auf einer Sonderauswertung der Zeitverwendungserhebung (ZVE) des Statistischen Bundesamts. Die Analyse beruht auf einer schriftlichen Befragung von mehr als 5.000 Privathaushalten und 11.000 Personen ab zehn Jahren über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Die Daten zur Gesamtarbeitszeit sowie zu den Zeiten für Kin­der und Pflege im Haushalt zeigen, dass Frauen im Erwerbsalter 2,4-mal so viel Zeit für unbezahlte Fürsorgearbeit und das 1,6-fache für Hausarbeit aufwenden wie Männer. Solange das so bleibt, ist eine Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft nicht erreichbar.

Schlagworte:

Haushalt, Arbeit, Gender, Kinder, Pflege

Title:

Unsalaried work – women work more

Abstract:

This paper is a slightly modified reprint of a publication by the Hans-Böckler-Stiftung (2017), based on a special analysis of the „time-use study” by the German Statistic Authorities. The survey interviews over 5,000 households and 11,000 per­sons older than 10 years within a period of 12 months. The data of the total work­ing time and of the time use for children and care prove that women take 2.4-times more time for unpaid caring and 1.6-times more time for housekeeping com­pared to men. As long as the situation stays like that, an equal status for men and women in profession and society is not accessible.

Keywords:

Household, work, gender, children, care

DOI:

10.23782/HUW_05_2018

Optimale Lagerbedingungen von Lebensmitteln

Titel:

Optimale Lagerbedingungen von Lebensmitteln in Kühlgeräten

Autor/in:

Wiebke Fock

Kurzfassung:

Der vorliegende Beitrag wertet eine Studie zum derzeitigen Aufkommen an ver­meidbaren Lebensmittelabfällen in privaten Haushalten aus, die das Büro VHK[1] im Auftrag der EU-Kommission im März 2016 vorgelegt hat. Lebensmittelabfälle spie­len eine große Rolle in den Vorhaben der EU-Kommission zum Thema Kreislauf­wirtschaft. Der Fokus der Studie liegt auf der möglichen Verminderung von Le­bensmittelabfällen aufgrund verbesserter Kühllagerung durch optimierte Kühlge­räte. Dadurch könnten die Lebensmittelabfälle in der EU um 40 % reduziert wer­den, bei gleichzeitig positiver Auswirkung auf die Energie- und CO2-Bilanz.

[1] VHK: Van Holsteijn en Kemna B.V. (Quelle: siehe Literaturverzeichnis)

Schlagworte:

Lebensmittel, Kühllagerung, Haushalt, Lebensmittelabfälle, CO2-Bilanz

Title:

Optimal food storage conditions in refrigeration appliances

Abstract:

This paper reports a study regarding the actual, avoidable food waste in private households, presented by VHK (03/2016) by order of the EU-commission. Food waste is of main interest in the EU-projects concerning recycling economy. The study focusses on the assumed prevention of food waste by using improved cooling technology. This technology could reduce about 40 % of the actual food waste in the EU, simultaneously with a positive impact on the energy and CO2-balance.

Keywords:

Food, cool storage, household, food waste, CO2-balance

DOI:

10.23782/HUW_07_2018

Dialoggarer mit Leistungshalbleiter

Titel:

Der Dialoggarer – ein Ofen mit Leistungshalbleiter-Kochtechnik

Autor/in:

Tabea Mehnert

Kurzfassung:

Mit dem Dialoggarer hat Miele auf der IFA 2017 eine Innovation im Küchen­bereich vorgestellt. Dieser Ofen nutzt elektromagnetische Wellen zur Erwär­mung von Lebensmitteln, die durch Leistungshalbleiter-Elemente erzeugt wer­den. Mit einem geschlossenen Kreislaufsystem passt der Dialoggarer eine Sen­dematrix eines elektromagnetischen Spektrums um 915 MHz kontinuierlich an den Garprozess der Lebensmittel an. Der Dialoggarer bietet neue Parameter und Programme für die Nutzung und stellt eine Alternative zur bislang genutzten Mikrowelle dar.

Schlagworte:

Dialoggarer, Miele, Kochen, elektromagnetische Wellen, Leistungshalbleiter

Title:

The dialog oven – an oven powered by solid-state cooking technology

Abstract:

At the IFA 2017, Miele presented a new innovative oven, the dialog oven. This oven uses also electromagnetic waves, but these waves are produced by solid-state semiconductors. With a closed-loop system the dialog oven continuously adjusts a matrix of a frequency band around 915 MHz to the cooking process of the food. The dialog oven offers new operation parameter and programs for users, and provides a promisingly alternative to the previously used microwaves.

Keywords:

Dialog oven, Miele, cooking, electromagnetic waves, solid-state semiconductors

DOI:

10.23782/HUW_06_2018

Lebensmittelabfälle

Titel:

Verluste vom Acker bis auf den Teller: Lebensmittelabfälle in der Wertschöpfungskette und im Konsum

Autor/in:

Frank Waskow

Kurzfassung:

In Deutschland wird seit rund zehn Jahren eine intensive gesellschaftliche Diskus­sion über das Problem der Lebensmittelabfälle geführt. Der Beitrag stellt die aktu­elle Erkenntnislage zu Lebensmittelabfällen in der Wertschöpfungskette und im Konsum dar und bewertet diese. Aufgezeigt werden Interessenlagen, methodische Probleme und Zielkonflikte. Insgesamt gesehen liegen nur wenige wirksame Lö­sungsansätze aus Wirtschaft und Politik vor. Positiv zu bewerten sind dagegen die vielen unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die mit bürgerschaft­lichem Engagement Lebensmittelabfälle vermeiden.

Schlagworte:

Lebensmittelabfälle, Lebensmittelverschwendung, Ressour­censchutz, Lebensmittelverluste, Speiseabfälle

Title:

Losses from the field to the plate: food waste in the value chain and in consumption

Abstract:

In Germany, the issue of food waste has been discussed intensively in society for about ten years. The review article presents and evaluates the current findings on food waste in the value chain and in food consumption. The paper identifies inter­ests, methodological problems and conflicting objectives. So far, only a few effec­tive solutions have been developed in business and politics. On the other hand, there are many very different civil society initiatives, which work with civic en­gage­ment to avoid food waste.

Keywords:

food waste, resource conservation, food losses, swill

DOI:

10.23782/HUW_03_2018

InHouse-Wäscherei: Wäsche in guten Händen

Titel:

InHouse-Wäscherei: Wäsche in guten Händen

Autor/in:

Antoinette Stritzke

Kurzfassung:

Große Wäschemengen perfekt waschen, trocknen und mangeln, in kürzester Zeit und abgestimmt auf den individuellen Bedarf der Bewohner: Das sind die primären Anforderungen an eine InHouse-Wäscherei. Dafür braucht es perfekte Planung für einen reibungslosen Ablauf und moderne Technik für einen wirtschaftlichen Be­trieb. In der Vergangenheit sind die Technologien für Waschen, Trocknen und Man­geln schrittweise optimiert worden. Innovative Geräte senken heute durch höchste Effizienz beim Wasser- und Energieverbrauch nicht nur die Kosten, sondern auch die Umweltbelastung. Eine InHouse-Wäscherei nutzt zudem die qualitativen und sozialen Vorteile eigenen Personals und vermeidet lange Transportwege und -zei­ten zu externen Dienstleistern. Der Beitrag gibt einen Überblick über effektive Waschprozesse, den hygienisch richtigen Umgang mit verschiedensten Textilien und zeigt Wege zur ökonomischen und ökologischen Optimierung für Versorgungs­betriebe.

Schlagworte:

InHouse-Wäscherei, Textilien, Senioreneinrichtung, Wirt­schaftlichkeit, Hygiene

Title:

InHouse Laundry: Washing in good hands

Abstract:

Perfectly washing, drying and mangling of big lots, in short time and due to the individual needs of the inhabitants are the primary demands on InHouse Laundries. To meet these requirements good planning is necessary for flawless procedures. The use of up-to-date technology enables efficient economic results of the later operations. In the past washing, drying and mangling technologies have been op­timized in terms of water and energy use, in order to reduce not only the cost but as well the ecological burden. Additionally, InHouse Laundries are using the qual­itative and social advantages of core workforce, and are avoiding long distance transportation to external service providers. The paper gives an overview of effi­cient washing processes, adequate hygienic treatment of different textiles and points the way to the economic and ecological optimization of servicing facilities.

Keywords:

InHouse laundry, textiles, retirement home, profitability, hygiene

DOI:

10.23782/HUW_13_2017