Kurzbeiträge (short paper)

Kurzbeiträge (short paper) sind Manuskripte des wissenschaftlichen Nachwuchses auf Basis von bereits präsentierten Tagungsbeiträgen oder hervorragenden Abschlussarbeiten. Kurzbeiträge unterliegen einer einfachen Begutachtung nach international üblichen wissenschaftlichen Standards (peer review).

 

Fachkompetenzentwicklung Hauswirtschaft

Titel:

Fachkompetenzentwicklung in hauswirtschaftlich orientierten Sprach­lernklassen – Empirisch fundierte Entwicklung einer Unterrichtskonzep­tion für Schüler/innen mit Migrationshintergrund an den Berufsbildenden Schulen III Celle

Autor/in:

Birthe Kleiber

Kurzfassung:

Das vorliegende Manuskript befasst sich mit der Entwicklung einer Unterrichtskon­zeption für eine Sprachlernklasse im hauswirtschaftlich orientierten Bereich einer berufsbildenden Schule, die auf die Entwicklung von Fachkompetenz bei den Schü­lerinnen und Schülern fokussiert ist. Die Unterrichtskonzeption wird mit Hilfe von qualitativen Lehrkräftebefragungen empirisch fundiert, analysiert und reflektiert. Die Ergebnisse zeigen neben der Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Unterrichtsgestaltung auch einen Optimierungsbedarf des Bildungsangebotes für Menschen mit Migrationshintergrund innerhalb der beruflichen Bildung. Die Refle­xion der Unterrichtskonzeption macht verbesserungswürdige Aspekte des Sprach­lernklassenkonzepts im beruflichen Bereich ersichtlich.

Schlüsselworte:

Fachkompetenz, Sprachlernklassen, berufsbildende Schulen, Hauswirtschaft, Migration

Title:

Development of expertise in language learning classes oriented towards home economics – an empirical based approach towards a teaching con­ception for pupils with a migration background at the vocational school III Celle

Abstract:

The paper develops a teaching concept for a class, specialized in languages and the acquisition of professional competence on a vocational school with focus on home economics. The empirical basis for the teaching concept is a qualitative re­search by reviewed and analyzed interviews with teachers. As a result, the inter­views legitimate the teaching concept, and lead to recommendations for better teaching structures. Furthermore, the need for optimization concerning the edu­cational opportunities in the vocational training for people with a migration back­ground is obvious. A critical reflection demonstrates that certain aspects of the language focused classes are worthy of improvement.

Keywords:

professional expertise, language learning classes, vocational school, home economy, migration

DOI:

10.23782/HUW_10_2018

Hörgeschädigte Schüler

Titel:

Die Gestaltung von berufsbildendem Unterricht unter besonderer Berücksichtigung hörgeschädigter Schüler/innen im hauswirt­schaftlichen Bereich

Autor/in:

Julia Schulte

Kurzfassung:

Hinsichtlich der Inklusion an berufsbildenden Schulen werden didaktisch-metho­di­sche Aspekte zur Gestaltung von Unterricht unter Berücksichtigung hör­geschädig­ter Schüler/innen aufgezeigt. Hierfür werden Lehrkräfte des Landes­bildungszent­rums für Hörgeschädigte Osnabrück zu der Thematik interviewt. Die Ergebnisse beziehen sich auf allgemeine Merkmale der Unterrichtsqualität mit be­sonderem Fokus auf hörgeschädigte Schüler. Konkretisiert werden die Aspekte in der Planung einer exemplarischen Unterrichtssequenz für den Ausbildungsberuf zum Hauswirt­schafter/zur Hauswirtschafterin.

Schlüsselworte:

Inklusion, berufsbildende Schulen, Hörschädigung, Unter­richtsgestaltung, Hauswirtschaft

Title:

The design of vocational education with special consideration of hearing impaired students in the household sector

Abstract:

Regarding inclusion at vocational schools, the investigation focuses on didactical-methodical aspects for the development of lessons for vocational education, in consideration of hearing-impaired students. The interviewed experts are teachers at the vocational school of the National Education Centre for hearing-impaired people in Osnabrück. The research results are focusing on general features of the quality of the lessons for hearing-impaired students. These aspects lead to a sub­stantiated planning of an exemplary lesson sequence for the apprenticeship as housekeeper.

Keywords:

Inclusion, vocational school, hearing-impaired students, education, home economy

DOI:

10.23782/HUW_12_2018

CO2-Reduzierung in der Großküche

Titel:

CO2-Reduzierung in der Großküche: Modellrechnung für die Modernisie­rung des Gerätebestandes von Heißluftdämpfern

Autor/in:

Stefanie Trapp und Jörg Andreä

Kurzfassung:

Die vorliegende Untersuchung befasst sich am Beispiel von Heißluftdämpfern mit der Frage, ob sich der Austausch von Altgeräten in der Großküche im Hinblick auf geringeren Energieumsatz und somit geringere CO2-Emission auch ökonomisch lohnt. Dazu werden die Verkaufszahlen dieser Geräte seit 1976 in Gerätegenera­tionen von jeweils sieben Jahren zusammengefasst. In Verbindung mit dem Ener­gieumsatz pro Gerät können sowohl der Gesamtenergieumsatz als auch die zuge­hörige CO2-Emission abgeschätzt werden. Nach dieser Modellrechnung würde sich ein Austausch von Geräten, die älter als 20 Jahre sind, in weniger als 10 Jahren amortisieren. Zudem könnten jährlich bis zu 0,5 Mio. t CO2 eingespart werden.

Schlüsselworte:

Energieeffizienz, Heißluftdämpfer, Großküche, Altgeräte, CO2-Emission

Title:

CO2-reduction in commercial kitchens – a model calculation for upgrading combi steamers

Abstract:

This investigation deals with the question if updating combi-steamers in canteen kitchens would lead to lower energy turnover and to lower CO2-emission complete with amortization. Thereto we summarize the sales figures since 1976 to genera­tions of seven years each. Based on the energy turnover of a single unit we calcu­late the energy turnover in total and the associated CO2-emission. Our model cal­culation shows that the exchange of steamers older than 20 years pays itself off within ten years of operation. In addition about 0.5 million tons of CO2-emission could be saved.

Keywords:

energy efficiency, combi steamer, commercial kitchen, substitution of old stock, CO2-emission

DOI:

10.23782/HUW_07_2017

Sitzmöbel in der Gastronomie

Titel:

Was macht ein Sitzmöbel in der Gastronomie bequem?

Autor/in:

Lisa Blumenkamp, Hannah Bröker, Evelyne Kadima, Jasmin Kämmerling, Isabel Tebbe, Laura Treppner, Elina Verevochkina, Melisa Yilmaz-Cicek und Angelika Sennlaub

Kurzfassung:

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Fragestellung „Was macht ein Sitzmöbel in der Gastronomie bequem?“. Zur Beantwortung dieser Frage wird in zwei ausgewählten Restaurants eine Untersuchung durchgeführt, die insgesamt 189 Personen erfasst. Im Ergebnis zeigt sich, dass es geschlechterspezifische Un­terschiede bei der Beurteilung von Sitzmöbeln gibt und die Ergonomie für Gäste in Restaurants nicht von Bedeutung zu sein scheint. Entscheidend sind das Vorhan­densein einer Polsterung sowie eine Vielfalt an Sitzmöglichkeiten.

Schlüsselworte:

Restaurant, Möbel, Bequemlichkeit, Polsterung, Ergonomie

Title:

What makes seating furniture in a restaurant comfortable?

Abstract:

This paper aims to discover what makes seating furniture in a restaurant comfort­able. The research includes data of 189 people and has taken place in two different restaurants. The result shows that there are gender-specific differences as well as no requirement for ergonomics. Ultimately crucial are cushioning and a variety of different seating furniture.

Keywords:

restaurant, furniture, comfort, cushioning, ergonomics

DOI:

10.23782/HUW_04_2018

Consumer Carbon Footprint

Titel:

Empirische Erhebungen zum Consumer Carbon Footprint (CCF) beim Lebensmitteleinkauf

Autor/in:

Manuel Mohr

Kurzfassung:

Der vorliegende Beitrag befasst sich mit quantitativen Aussagen zur Klimarelevanz der Logistik zwischen dem Verkaufspunkt eines Lebensmittels (Point of Sale, PoS) und dem privaten Haushalt. Der Begriff „Consumer Carbon Footprint“ (CCF) be­zieht sich hier auf die CO2-Emission, verursacht durch die Einkaufswege im Ver­antwortungsbereich der Endverbraucher. Die große Bandbreite der empirischen Ergebnisse von 124 bis 968 g CO2eq pro kg Einkauf zeigt deren deutliche Abhän­gigkeit von Einkaufsmasse, Entfernung und gewähltem Verkehrsmittel. Aber auch Distributionskanal und -ort haben erheblichen Einfluss auf die Klimarelevanz des Lebensmitteleinkaufs.

Schlüsselworte:

Consumer Carbon Footprint, Lebensmittel, Verbraucher­verhalten, Einkauf, Klimarelevanz

Title:

Empirical data of the Consumer Carbon Footprint (CCF) caused by food purchase

Abstract:

The paper is focusing on quantitative data regarding the climate-relevance of the shopping logistics between the point of sale (PoS) and the private household. The term “Consumer Carbon Footprint“ (CCF) means the emission of CO2eq caused by the shopping ways in charge of the final consumer. The large range of the empirical data (124 – 968 g CO2eq per kg purchase) points on a significant dependency on amount and distance to the PoS as well as on the taken means of transport. How­ever, the channel and the place of distribution have important influence on the climate-relevance of food shopping as well.

Keywords:

carbon footprint, food, consumer-preference, purchase, climate

DOI:

10.23782/HUW_06_2017

Zimmermann J, Klünder N: Generation Y. Wohin mit der Zeit? Ein empirischer Vergleich zur Zeitverwendung verschiedener Generationen

Titel:

Generation Y. Wohin mit der Zeit? Ein empirischer Vergleich zur Zeitver­wendung verschiedener Generationen

Autor/in:

Josepha Zimmermann und Nina Klünder

Kurzfassung:

Die Untersuchung der Zeitverwendung von Männern und Frauen der Generation Y zeigt im Vergleich zur Generation X und den Baby Boomern, dass täglich weniger Zeit für den öffentlichen und familialen Zeitbereich aufgewendet wird. Parallel dazu ist die Zeitverwendung für persönliche Zeit gestiegen, was zu einer vorteilhafteren Work-Life-Balance führt.

Schlüsselworte:

Generation Y, Zeitverwendung, Work-Life-Balance

Title:

Generation Y. Where does the time go? An empirical comparison of time use in different generations

Abstract:

Using data of the German representative time-use survey, this study shows that men and women of Generation Y spent less time for public and family time, com­pared to those of Generation X and Baby Boomers. Simultaneously, an improved work-life-balance among men and women of Generation Y can be observed due to their in­creased time use for personal time.

Keywords:

Generation Y, Time Use, Work-Life-Balance

DOI:

10.23782/HUW_09_2017